Stellen Sie sich vor: Nach dem Toilettengang kein Toilettenpapier mehr benutzen. Kein Reiben, kein Kratzen, keine Unannehmlichkeiten. Stattdessen ein sanfter, präziser Wasserstrahl, der alles sauber macht - und danach warme Luft, die trocknet. Klingt wie Science-Fiction? Ist es nicht. Dusch-WC sind heute Realität - und lassen sich in fast jedem Badezimmer nachrüsten, ohne Bohren, ohne Umstrukturieren, ohne teure Sanierungen.
Was ist ein Dusch-WC wirklich?
Ein Dusch-WC ist keine neue Toilette, sondern ein intelligenter Sitz, der über Ihrem bestehenden WC montiert wird. Er kombiniert die Funktion einer klassischen Spültoilette mit einer elektronischen Bidet-Funktion. Ein verstellbarer Wasserstrahl reinigt die Intimzone nach dem Stuhlgang oder der Menstruation. Kein Papier, keine Rückstände, keine Reizungen. Das ist nicht nur hygienischer - es ist auch schonender für die Haut, besonders bei Hämorrhoiden, Afterjucken oder empfindlicher Haut. Die Technik kommt aus Japan, wo Toto in den 80er-Jahren mit dem Washlet den Markt revolutionierte. Heute sind deutsche Hersteller wie Geberit, Toto oder Ideal Standard führend. Die Systeme sind nicht mehr nur für Luxus-Bäder gedacht. Sie sind präzise, zuverlässig und mittlerweile so einfach zu installieren, dass selbst Mieter sie ohne Genehmigung einbauen können.Die drei Arten von Dusch-WCs - was passt zu Ihnen?
Nicht alle Dusch-WCs sind gleich. Es gibt drei Haupttypen, und die Wahl hängt davon ab, was Sie wollen und wie viel Sie investieren wollen.- Dusch-WC-Aufsätze - das sind die einfachsten und beliebtesten Lösungen. Sie ersetzen nur den Sitz und Deckel Ihres bestehenden WCs. Keine neuen Keramiken, keine Rohre verlegen. Sie brauchen nur einen Kaltwasseranschluss, eine Steckdose und etwas Zeit. Modelle wie der Geberit AquaClean Tuma oder der Toto Washlet S550e fallen in diese Kategorie. Sie kosten zwischen 800 und 1.500 Euro und bieten Bidetfunktion, Sitzheizung, Lufttrocknung und manuelle Bedienung.
- Komplettanlagen - hier wird die gesamte WC-Keramik ausgetauscht. Modelle wie der Geberit AquaClean Mera oder Alba haben integrierte Funktionen wie automatische Deckelöffnung, Geruchsabsaugung, Sensor-Öffnung oder sogar App-Steuerung. Sie kosten zwischen 1.800 und 2.500 Euro und sind ideal für Neubauten oder umfassende Renovierungen. Aber: Sie erfordern einen Sanitär-Profiservice.
- WC-Brausen - diese werden an der Wand neben der Toilette montiert und funktionieren wie eine Handbrause. Sie brauchen Warm- und Kaltwasseranschlüsse, sind aber nicht elektrisch. Sie sind günstiger (ab 200 Euro), aber weniger komfortabel. Keine Sitzheizung, keine Trocknung, kein automatischer Strahl. Sie sind eine gute Lösung, wenn Sie nur die Grundfunktion brauchen und keine Steckdose haben.
Warum lohnt sich ein Dusch-WC - die echten Vorteile
Viele denken: „Ich benutze doch Toilettenpapier.“ Aber schauen Sie mal genauer hin. Toilettenpapier reinigt nicht. Es verstreicht nur. Und wenn Sie empfindlich sind, reibt es nur noch mehr. Ein Dusch-WC reinigt - wirklich.- Hygiene, die spürbar ist - Wasser reinigt gründlicher als Papier. Keine Rückstände, keine Reizungen, kein Jucken. Viele Nutzer berichten, dass Hämorrhoiden oder Afterjucken nach dem Einbau deutlich besser wurden.
- Platz sparen - kein zusätzliches Bidet im Bad nötig. Keine Störung des Designs. Die Technik verschwindet im WC-Sitz.
- Kosten sparen - wer ein Dusch-WC hat, braucht bis zu 75 % weniger Toilettenpapier. Das macht langfristig mehrere hundert Euro pro Jahr aus.
- Komfort, der sich lohnt - Sitzheizung im Winter, warme Luft nach der Reinigung, automatische Deckelöffnung - das macht das Badezimmer zum Wohlfühlraum.
- Mietwohnungen? Kein Problem - laut Geberit.de dürfen Aufsätze in Mietwohnungen installiert werden, weil sie keine baulichen Veränderungen erfordern. Sie nehmen den alten Sitz wieder heraus, wenn Sie ausziehen.
Installation: So geht’s - Schritt für Schritt
Sie sind kein Sanitär-Profis? Kein Problem. Mit einem Dusch-WC-Aufsatz brauchen Sie nur handwerkliches Grundwissen. Die meisten Leute schaffen die Installation in 1,5 bis 2 Stunden.- Messen Sie Ihren WC-Sitz - Die meisten Aufsätze passen auf Standard-WCs mit einer Sitzbreite von 35-40 cm und einer Sitzlänge von 40-45 cm. Messen Sie genau. Ein falscher Sitz macht die Installation unmöglich.
- Wasserhahn abdrehen - Drehen Sie das Eckventil am Spülkasten ab. Es sitzt meist an der Wand hinter dem WC oder unter einer Abdeckung im Spülkasten.
- T-Stück montieren - Schließen Sie das mitgelieferte T-Stück an das Eckventil an. Damit versorgen Sie sowohl Ihren Spülkasten als auch das Dusch-WC mit Wasser. Achten Sie auf die Dichtungen - sie sind entscheidend.
- Filter einbauen - Die meisten Systeme liefern Kalk- und Mikrofilter mit. Stecken Sie sie zwischen das T-Stück und den Druckschlauch. Das schützt die Düsen vor Verkalkung und verlängert die Lebensdauer.
- Alten Sitz entfernen - Lösen Sie die Befestigungsschrauben unter dem WC-Sitz. Ziehen Sie den alten Sitz ab.
- Neuen Sitz montieren - Setzen Sie die Gummidübel in die Befestigungslöcher ein. Setzen Sie den neuen Sitz auf und ziehen Sie die Schrauben fest. Nicht zu fest - sonst reißt die Keramik.
- Wasser wieder einschalten - Drehen Sie das Eckventil wieder auf. Prüfen Sie alle Anschlüsse auf Lecks. Tropft es? Dann die Dichtungen nachziehen oder wechseln.
- Steckdose anschließen - Stecken Sie das Gerät in eine 230-V-Steckdose. Sie muss vor Spritzwasser geschützt sein - am besten mit einem IP44-geschützten Anschluss oder einem Wassertropfschutz.
Wenn Sie unsicher sind: Holen Sie sich einen Sanitär-Installateur. Die meisten machen die Installation in 1-2 Stunden und berechnen dafür 100-150 Euro. Für 200 Euro mehr bekommen Sie eine perfekte, dichte Installation - und Ruhe.
Was kostet ein Dusch-WC - und lohnt sich das?
Die Preise variieren stark:- Einsteigermodelle (Aufsätze): 800-1.300 € (z. B. Geberit AquaClean Tuma, Toto Washlet C200)
- Mittelklasse (mit Sitzheizung & Lufttrocknung): 1.300-1.800 € (z. B. Geberit AquaClean Tuma Connect)
- High-End (Komplettanlagen mit Geruchsabsaugung, App-Steuerung): 2.000-2.500 € (z. B. Geberit AquaClean Alba, Toto Washlet S550e)
Billigmodelle unter 500 Euro? Vorsicht. Viele haben schlechte Dichtungen, verstopfte Düsen oder brechen nach einem Jahr. Der Sanitär-Experte Markus Weber sagt: „Ein Dusch-WC ist ein Langzeitprodukt. Wer 300 Euro spart, zahlt später doppelt.“
Rechnen Sie mit 100-150 Euro pro Jahr an eingespartem Toilettenpapier. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 100 Rollen pro Jahr (ca. 200 Euro) sparen Sie nach 3-4 Jahren die gesamte Investition wieder ein. Dazu kommt der Komfort - und das ist unbezahlbar.
Was sagen Nutzer? Echte Erfahrungen
Auf Amazon.de hat der Geberit AquaClean Tuma über 1.250 Bewertungen mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen. Typische Kommentare:- „Seit dem Einbau habe ich keine Hämorrhoiden-Probleme mehr. Endlich wieder ohne Schmerzen.“ - Anna, 58, Berlin
- „Die Anleitung war schlecht. Ich musste drei Mal die Dichtungen wechseln. Aber wenn es läuft - es ist genial.“ - Thomas, 42, München
- „Meine Mutter ist 72. Sie benutzt es jetzt täglich. Sie sagt: ‚Ich fühle mich sauber wie nach dem Duschen.‘“ - Lisa, 35, Hamburg
Auf Reddit tauschen sich Heimwerker aus: „Die größte Herausforderung war nicht die Installation, sondern die Steckdose. Ich musste eine neue bohren, weil die alte zu weit weg war.“
Was kommt als Nächstes? Die Zukunft des Dusch-WCs
2023 hat Geberit den AquaClean Tuma Connect vorgestellt - eine Version, die sich per App steuern lässt. Sie können die Strahlstärke, Temperatur und Trockenzeit einstellen - sogar von unterwegs. Toto arbeitet an Sprachsteuerung über Alexa und Google Assistant.Die Technik wird smarter, effizienter und günstiger. Bis 2025 prognostiziert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima eine Durchdringungsrate von 15 % in Neubauten. In Mietwohnungen bleibt sie bei unter 5 % - nicht weil es nicht geht, sondern weil viele Mieter nicht wissen, dass es erlaubt ist.
Und die Umwelt? Das Bundesumweltamt hat Bedenken wegen des Wasserverbrauchs. Aber Hersteller weisen darauf hin: Ein Dusch-WC verbraucht nur 0,5 bis 1,2 Liter pro Reinigung. Ein Waschlappen mit Wasser? 5-10 Liter. Und Toilettenpapier? 100 Rollen pro Jahr = 200 Liter Wasser, nur für die Herstellung.
Was Sie jetzt tun sollten
Wenn Sie überlegen, ein Dusch-WC nachzurüsten:- Prüfen Sie: Haben Sie einen Kaltwasseranschluss und eine Steckdose in Reichweite?
- Stellen Sie sicher: Ihr WC hat einen Standard-Sitz (35-40 cm Breite).
- Entscheiden Sie: Brauchen Sie nur die Grundfunktion (Aufsatz) oder wollen Sie alles (Komplettanlage)?
- Wählen Sie einen Markenhersteller: Geberit, Toto, Ideal Standard - nicht Billigangebote.
- Wenn Sie Mieter sind: Keine Angst. Der Aufsatz ist erlaubt - und rückbaubar.
Ein Dusch-WC ist keine Modeerscheinung. Es ist eine sinnvolle, hygienische, komfortable und langfristig kostensparende Investition in Ihr tägliches Wohlbefinden. Und es ist einfacher zu installieren, als viele denken.
Kann ich ein Dusch-WC in meiner Mietwohnung einbauen?
Ja, Sie können einen Dusch-WC-Aufsatz in Ihrer Mietwohnung installieren, ohne dass Sie die Vermieterin oder den Vermieter um Genehmigung bitten müssen. Solange Sie nur den WC-Sitz austauschen - und keine Rohre verlegen, keine Steckdose bohren oder die Keramik verändern - ist das nach deutschem Mietrecht erlaubt. Der Aufsatz ist rückbaubar: Wenn Sie ausziehen, setzen Sie den alten Sitz wieder ein. Geberit bestätigt ausdrücklich, dass Aufsätze die einfachste Möglichkeit sind, eine Toilette in einer Mietwohnung zu modernisieren.
Benötige ich einen Sanitär-Installateur?
Nicht unbedingt. Mit einem Dusch-WC-Aufsatz können Sie die Installation selbst durchführen, wenn Sie handwerklich geschickt sind. Sie brauchen nur ein Schraubendreher, einen Zollstock und etwas Geduld. Wenn Sie unsicher sind, ob der Wasseranschluss dicht ist, oder wenn Sie eine neue Steckdose bohren müssen, ist ein Profi sinnvoll. Ein Installateur macht die Arbeit in 1-2 Stunden für 100-150 Euro - und garantiert, dass alles dicht bleibt. Das lohnt sich, wenn Sie keine Lecks riskieren wollen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Dusch-WC und einem Bidet?
Ein traditionelles Bidet ist ein separates Waschbecken neben der Toilette. Es braucht Platz, Wasser und Abwasser - und ist oft unhygienisch, weil es nicht automatisch gereinigt wird. Ein Dusch-WC ist eine elektronische Funktion, die direkt auf der Toilette sitzt. Es spart Platz, ist hygienischer, weil es automatisch mit frischem Wasser arbeitet, und bietet zusätzliche Funktionen wie Sitzheizung und Lufttrocknung. Ein Bidet ist eine separate Einrichtung. Ein Dusch-WC ist eine intelligente Erweiterung der Toilette.
Wie viel Strom verbraucht ein Dusch-WC?
Ein Dusch-WC verbraucht im Durchschnitt 100-200 Watt pro Tag - das ist weniger als ein Laptop oder ein Fernseher im Standby. Die meisten Geräte haben einen Energiesparmodus: Wenn niemand sitzt, schaltet sich die Sitzheizung ab. Bei täglicher Nutzung (3-5 Mal pro Tag) kostet das Gerät im Jahr etwa 15-25 Euro an Strom. Das ist vernachlässigbar im Vergleich zu den Einsparungen bei Toilettenpapier.
Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?
Die Kalk- und Mikrofilter im Wasseranschluss sollten alle 6-12 Monate gewechselt werden, je nach Härte des Wassers. In Regionen mit hartem Wasser (z. B. Bayern, Baden-Württemberg) eher alle 6 Monate. In weichen Gebieten (z. B. Norddeutschland) reichen 12 Monate. Die meisten Geräte zeigen an, wenn ein Filterwechsel nötig ist. Die Filter kosten zwischen 15 und 30 Euro pro Set - und verhindern, dass die Düsen verstopfen.
Kann ich ein Dusch-WC auch mit Warmwasser anschließen?
Nein, das ist nicht nötig und auch nicht empfohlen. Dusch-WCs haben einen internen Wasserverwärmer. Sie nehmen nur Kaltwasser auf und erwärmen es selbst auf die gewünschte Temperatur (meist 30-40 °C). Wenn Sie Warmwasser anschließen, riskieren Sie Überhitzung, Schäden am System und einen hohen Energieverbrauch. Die Hersteller empfehlen ausdrücklich: Nur Kaltwasseranschluss verwenden.
Welche Dusch-WC-Modelle sind 2025 am besten?
2025 sind die Top-Modelle der Geberit AquaClean Tuma Connect (mit App-Steuerung), der Toto Washlet S550e (mit Geruchsabsaugung und Selbstreinigung) und der Ideal Standard AquaClean 2.0 (mit einfachster Bedienung). Für Mieter ist der Geberit AquaClean Tuma (ohne Connect) die beste Wahl: zuverlässig, preiswert, einfach zu installieren. Für Neubauten oder Renovierungen empfiehlt sich der Geberit AquaClean Alba mit automatischer Deckelöffnung und Geruchsabsaugung.
Kommentare
Lele Meier
Dezember 11, 2025Ich hab’s letztes Jahr installiert und bereue es keinen Tag - selbst meine Oma findet es jetzt total normal, sich nach dem Gang abzuspülen 😊
Ernst Hörburger
Dezember 11, 2025Endlich mal ein Artikel, der nicht nur die Technik erklärt, sondern auch die menschliche Seite berücksichtigt: Sauberkeit, Komfort, und vor allem - Respekt vor dem eigenen Körper. Vielen Dank für diese klare, fundierte Darstellung. Ich hab’s auch in meiner Mietwohnung montiert - ohne Genehmigung, und ohne dass es jemand gemerkt hat. Der alte Sitz liegt noch im Keller. 😎
Cornelius Gulere
Dezember 12, 2025Ich war anfangs total skeptisch - dachte, das ist nur was für Japaner oder Leute mit zu viel Geld. Aber nachdem ich meinen Schwiegervater dabei beobachtet habe, wie er nach dem Stuhlgang wie ein glücklicher Kindergartenkind lächelt… da war’s um mich geschehen. Ich hab’s bestellt. Und jetzt? Ich kann nicht mehr zurück. Die Sitzheizung im Winter? Genial. Die Lufttrocknung? Wie ein sanfter Windhauch, der dich verabschiedet. Und die Einsparung beim Toilettenpapier? Ich hab letztes Jahr 140 Rollen weniger verbraucht. Das sind über 200 Euro - und das nur bei uns zu Hause. Stellt euch vor, wenn das jeder macht. Die Umwelt wird’s euch danken. Und eure Haut auch. Einfach nur: Probiert es aus. Ihr werdet es nicht bereuen. Und falls ihr Angst habt, es nicht zu schaffen: YouTube hat tausende Tutorials. Ich hab’s in zwei Stunden hinbekommen - und ich bin ein Technik-Blindgänger. 🙌
christiane testa
Dezember 12, 2025Interessant, dass hier die Wasserbilanz nicht kritisch betrachtet wird. Ein Dusch-WC verbraucht zwar nur 0,5–1,2 Liter pro Zyklus, aber die Energieintensität der Wassererwärmung ist nicht zu unterschätzen. Bei 5 Nutzungsmal täglich und einer Temperaturdifferenz von 20 K ergibt das einen jährlichen Energiebedarf von etwa 1,5 kWh - das entspricht fast 180 g CO₂-Äquivalenten. Und das nur für die Erwärmung. Hinzu kommt der Strom für die Elektronik, die Dichtungen, die Filterwechsel - alles Ressourcen, die in der Lebenszyklusanalyse nicht vernachlässigt werden dürfen. Wir müssen uns fragen: Ist Komfort wirklich wichtiger als nachhaltige Ressourcennutzung? Ich sage: Nein. Ein Bidet mit Handbrause und Kaltwasser wäre die echte ökologische Lösung.
Oswald Urbieta González
Dezember 14, 2025Teuer. Muss man nicht.
hans sjostrom
Dezember 16, 2025Ich hab’s gekauft, aber die Steckdose war zu weit weg… also hab ich die Leitung durchs Bad gelegt… jetzt sieht’s aus wie ein Kabelsalat 🤦♂️⚡
Clemens Oertel
Dezember 17, 2025Was für eine naive Darstellung. Sie reden von Komfort, aber verschweigen, dass diese Geräte in Deutschland nicht normgerecht installiert werden - oft ohne FI-Schalter, ohne Schutzklasse IP44, ohne Wasserabschaltung. Das ist kein Komfort, das ist eine Gefahrenquelle. Und dann noch behaupten, Mieter bräuchten keine Genehmigung? Falsch. § 554 BGB sagt: Jede Veränderung, die den Zustand der Mietsache beeinflusst, bedarf der Zustimmung - auch wenn sie rückbaubar ist. Wer das ignoriert, spielt mit der Haftung. Und dann noch die Behauptung, Toilettenpapier sei unhygienisch? Das ist reine Marketing-Lüge. Papier ist steril, wischend, trocken - Wasser ist feucht, verstreut Bakterien, und wenn die Düse nicht gereinigt wird, wird’s zur Keimschleuder. Wer das nicht versteht, sollte lieber beim alten Papier bleiben.
Matthias Thunack
Dezember 18, 2025Ich habe den Artikel mit großer Sorgfalt gelesen und muss sagen: Die emotionale Aufladung, die hier betrieben wird, ist unangemessen. Die Beschreibung von „sanftem Wasserstrahl“ und „warmen Lufttrocknungen“ als Wohlfühlraum-Verlängerung wirkt wie eine Werbebotschaft eines Herstellers. Es wird nicht auf die soziale Ungleichheit hingewiesen: Wer kann sich ein solches Gerät leisten? Wer hat die technische Kompetenz, es zu installieren? Wer lebt in einer Wohnung mit ausreichend Platz und Stromanschluss? Dieser Artikel ist keine Information - er ist eine Kulturtechnik der Konsumgesellschaft. Und das ist traurig.
Karla Muñoz
Dezember 19, 2025hat jemand ne empfehlung für ein modell das auch mit smartthings läuft? ich hab ne samsung smart toilette aber die is zu teuer 😅
Cathrine Instebø
Dezember 21, 2025While the technical specifications are well-documented, one must consider the cultural context. In Norway, water conservation is paramount, and the energy required to heat water for such devices is often sourced from fossil fuels. The convenience factor, while appealing, must be weighed against environmental responsibility. I recommend considering a cold-water bidet attachment, which requires no electricity and aligns with Nordic sustainability principles.
Tobias P.
Dezember 22, 2025Es ist nicht nur eine technische Innovation - es ist eine philosophische Entscheidung. Wir haben uns daran gewöhnt, uns zu reiben, zu kratzen, zu verstecken. Ein Dusch-WC zwingt uns, uns zu öffnen. Es ist eine Form von Körperakzeptanz. Es sagt: Du bist wertvoll genug, um mit Wärme und Wasser behandelt zu werden - nicht mit Papier, das aus Bäumen gemacht ist, die wir abholzen. Es ist kein Luxus. Es ist eine Rückkehr zur Menschlichkeit. Wer das nicht versteht, hat noch nicht gelernt, was es heißt, sich selbst zu achten.
david bauer
Dezember 23, 2025Ich hab’s installiert, und jetzt bin ich der Typ im Haus, den alle fragen. „Hey, wie war das nochmal mit dem T-Stück?“ „Kann ich das auch in meiner WG machen?“ Ich hab sogar drei Nachbarn überzeugt. Das ist keine Technik - das ist eine Bewegung. Und die wird sich durchsetzen. Wer heute nicht dabei ist, ist morgen der Letzte, der noch mit Papier rumfummelt. 😎
Katrin Kreuzburg
Dezember 24, 2025Warum braucht man eigentlich Warmwasser? Kaltwasser reicht doch. Und die Filterwechsel - ist das wirklich nötig? Oder ist das nur Marketing, um mehr Verbrauch zu erzeugen?
Holger Dumbs
Dezember 25, 2025hab das tuma gekauft aber die app will nich connecten… naja hauptsache der strahl geht 😅
Stephan Schilli
Dezember 26, 2025Das ist kein Badezimmer-Upgrade - das ist eine kleine Revolution im Alltag! Endlich kein Kratzen mehr, kein Papier, das sich in den Falten verheddert, kein Gefühl, als ob du immer noch „nicht sauber“ bist. Ich hab’s vor drei Monaten installiert - und seitdem fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Es ist wie ein tägliches Ritual der Selbstfürsorge. Und die Steckdose? Ja, die war ein Problem. Aber ein kleines, lösbares Problem. Kein Grund, das zu verpassen. Wer das nicht probiert, verpasst ein Stückchen Lebensqualität. Einfach… wunderbar.
Petra Feil
Dezember 27, 2025Ich hab’s installiert… und dann hat die Düse nach zwei Wochen angefangen zu tropfen… und ich hab geweint. Nicht wegen des Geldes - wegen der Hoffnung. Ich dachte, endlich wäre es perfekt. Aber nein. Es ist nicht perfekt. Es ist nur… besser. Und das reicht. Vielleicht… reicht das ja.
Lucas Korte
Dezember 28, 2025Das ist typisch deutsche Verweichlichung. In meiner Jugend haben wir uns mit Papier abgewischt - und waren gesund. Jetzt wollen alle sich wie Babys verwöhnen lassen. Und dann noch behaupten, das sei hygienisch? Wasser ist kein Reinigungsmittel - es ist eine Verunreinigung, wenn es nicht richtig abgetrocknet wird. Und die Elektronik? Die bricht immer. Und wer zahlt dann? Der Mieter. Der Verbraucher. Der dumme Deutsche, der sich von Marketing verführen lässt. Nein danke. Ich bleibe bei Papier. Und bei meiner Gesundheit.
Patrick Miletic
Dezember 29, 2025Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Dusch-WC und einem traditionellen Bidet? Beide nutzen Wasser - aber das eine ist elektronisch, das andere mechanisch. Doch ist das wirklich ein Fortschritt? Oder nur eine Komplexitätssteigerung? Wir haben uns von der einfachen Lösung entfernt - nicht weil sie schlechter ist, sondern weil sie weniger „smart“ wirkt. Und ist es wirklich nötig, die Temperatur des Wasserstrahls per App zu regulieren? Oder reicht es, einfach warmes Wasser zu nehmen? Die Frage ist nicht, ob es funktioniert - sondern ob es notwendig ist. Und das ist eine philosophische, keine technische Frage.
Ernst Hörburger
Dezember 31, 2025Christianes Punkt zur Energiebilanz ist berechtigt - aber sie ignoriert, dass die Herstellung von 100 Rollen Toilettenpapier pro Jahr etwa 200 Liter Wasser und 1,5 kg CO₂ verbraucht. Ein Dusch-WC verbraucht pro Jahr etwa 50 Liter Wasser (für die Reinigung) und 20 kWh Strom - das sind 10 kg CO₂. Also: 10 kg vs. 1,5 kg? Nein - 10 kg vs. 200 Liter Wasser + 1,5 kg CO₂. Die Bilanz ist klar: Das Dusch-WC ist ökologisch überlegen. Und die Elektronik hält 10–15 Jahre - dann wird sie recycelt. Papier? Wird verbrannt oder landet im Müll. Das ist kein Luxus. Das ist Verantwortung.
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