Sanierungsnebenkosten: Was wirklich dazukommt und wie Sie sie planen

Wenn Sie sanieren, denken Sie an die Sanierungsnebenkosten, Zusatzkosten, die nicht direkt in die Hauptarbeiten fallen, aber trotzdem anfallen. Also nicht nur die neue Dachdeckung oder die Wandfarbe, sondern alles, was dazu gehört: Baugenehmigungen, Abfallentsorgung, vorübergehende Unterbringung, oder die Anpassung von Türen, damit sie barrierefrei werden. Diese Kosten werden oft unterschätzt – und dann wird’s teuer.

Ein Kellersanierung, Die Sanierung eines feuchten oder undichten Kellers, die oft mit Abdichtung, Drainage und Trockenlegung verbunden ist kostet nicht nur das Material für die Abdichtung. Dazu kommen Prüfungen durch Gutachter, die Entfernung von Schadstoffen, eventuell eine temporäre Umleitung der Abwasserleitung – und wenn Sie danach den Keller als Wohnraum nutzen wollen, brauchen Sie auch barrierefreie Türen, Türen, die nach DIN 18040 mindestens 90 cm breit sind und mit geringem Kraftaufwand geöffnet werden können. Das ist kein Luxus, sondern eine Pflicht, wenn Sie die Wohnung später verkaufen oder vermieten wollen. Und wer denkt schon an die Fassadenschäden, Sichtbare und unsichtbare Schäden an der Außenwand, die oft erst bei Regen oder Frost auffallen? Ein paar lose Putzplatten klingen nach Kleinigkeit – bis sie zu Feuchtigkeit im Inneren führen und die Dämmung ruiniert. Dann muss nicht nur die Fassade, sondern auch die Innendämmung erneuert werden. Und das kostet doppelt.

Die Dachreparatur, Die Behebung von Undichtigkeiten, Schäden an Dachziegeln oder der Dachabdichtung, die oft mit Wasserschäden im Dachgeschoss verbunden ist ist kein Einmaljob. Nach der Reparatur muss das Dach abgedichtet, die Dachrinne gereinigt, die Dämmung getrocknet und eventuell die Deckenkonstruktion behandelt werden – sonst wächst Schimmel. Und wer die Türen im Flur nicht breiter macht, hat später ein Problem mit Rollator oder Rollstuhl. Die Sanierungsnebenkosten sind nicht die teuersten, aber sie sind die, die am meisten überraschen. Sie müssen mitgeplant werden, sonst bleibt das Geld auf dem Tisch – oder Sie müssen später nachbessern, weil Sie etwas vergessen haben.

Was Sie in den Artikeln unten finden, sind konkrete Beispiele aus der Praxis: Wie viel kostet eine Kellersanierung wirklich? Was muss bei einer Dachreparatur noch dazukommen? Warum eine breitere Tür nicht nur für Senioren wichtig ist – und wie Sie Fassadenschäden erkennen, bevor sie teuer werden. Alles ohne Theorie, nur mit Zahlen, Normen und echten Erfahrungen aus deutschen Häusern.

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8 Dezember 2025