Kündigung Mietwohnung: Was Sie wissen müssen, um rechtssicher zu kündigen

Wenn Sie eine Kündigung Mietwohnung, die formelle Beendigung eines Mietverhältnisses, die nur nach gesetzlichen Regeln gültig ist. Auch bekannt als Kündigung des Mietvertrags, ist sie kein einfacher Brief – sie ist ein rechtlicher Akt, der mit Fehlern teuer werden kann. Viele Mieter denken, sie können einfach per E-Mail oder mündlich kündigen. Das ist ein Fehler. In Deutschland gilt: Nur eine schriftliche Kündigung, handschriftlich unterschrieben, mit korrekter Adresse und Datum, ist rechtswirksam. Und das ist nur der Anfang.

Die Kündigungsfrist, die gesetzlich festgelegte Zeit zwischen Kündigung und Ablauf des Mietverhältnisses. Auch bekannt als Kündigungszeitraum, ist meist drei Monate – aber nur, wenn Sie seit mindestens fünf Jahren wohnen. Wer weniger als drei Jahre gemietet hat, muss mit einer Frist von sechs Wochen rechnen. Und wer in einer Wohnung mit Sonderkonditionen lebt – etwa in einer Sozialwohnung – muss die speziellen Regeln des Wohnungsbaugesetzes beachten. Die Mieterschutz, das rechtliche Netz, das Mieter vor willkürlichen Kündigungen und unfairen Bedingungen schützt. Auch bekannt als Wohnraumschutz, gilt nicht nur beim Kündigen, sondern auch beim Erhalten einer Kündigung. Wenn Ihr Vermieter Ihnen kündigt, ohne einen wichtigen Grund wie Eigenbedarf, Zahlungsverzug oder erhebliche Schäden zu nennen, ist das rechtswidrig. Sie dürfen dann nicht einfach aufgeben.

Ein falsch geschriebenes Kündigungsschreiben kann dazu führen, dass Ihre Kündigung ungültig ist. Dann bleiben Sie weiterhin Mieter – und zahlen weiter Miete. Oder Ihr Vermieter nutzt den Fehler, um Sie mit unnötigen Kosten zu belasten. Die meisten Fehler passieren bei der Adresse, dem Datum oder der Unterschrift. Sie müssen an die richtige Person schreiben: nicht an die Hausverwaltung, sondern an den Eigentümer, wie er im Vertrag steht. Und Sie müssen die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein versenden. Ein einfaches Fax oder eine Email reicht nicht. Auch die Formulierung zählt: Keine emotionalen Sätze, keine Entschuldigungen, kein "Ich möchte gerne". Nur klar: "Ich kündige den Mietvertrag zum ."

Was viele nicht wissen: Sie können auch eine Kündigung Mietwohnung mit Grund abgeben – etwa weil die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist oder der Vermieter die Reparaturen ignoriert. Dann müssen Sie aber Beweise sammeln: Fotos, Schreiben, Gutachten. Und das ist nicht nur eine Formalität – es ist Ihre Absicherung, wenn es vor Gericht geht. In den Artikeln unten finden Sie konkrete Anleitungen, wie Sie ein rechtssicheres Kündigungsschreiben schreiben, wie Sie die Frist richtig berechnen, und was Sie tun, wenn Ihr Vermieter die Kündigung ablehnt. Sie finden auch Tipps zur Fotodokumentation bei der Übergabe, die Sie vor Kautionsstreitigkeiten schützt, und wie Sie die DSGVO nutzen, um Ihre Datenrechte zu wahren. Alles, was Sie brauchen, um Ihre Kündigung nicht zum Risiko zu machen – sondern zur sicheren Lösung.

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17 November 2025