WDVS Schäden: Erkennen, vermeiden und reparieren

Ein Wärmedämmverbundsystem, ein mehrschichtiges System zur energetischen Sanierung von Außenwänden, das aus Dämmstoff, Kleber, Armierung und Putz besteht. Auch bekannt als WDVS, ist es eine der häufigsten Lösungen, um alte Häuser energieeffizient zu machen. Doch wenn es schlecht verarbeitet wird oder die Unterlage nicht stimmt, entstehen WDVS-Schäden – und die sind oft teurer als eine Neudämmung.

Diese Schäden kommen nicht aus dem Nichts. Feuchtigkeit ist der Hauptfeind: Wenn Regenwasser nicht richtig abläuft, dringt es hinter die Dämmung und verrottet die Wand. Oder der Putz reißt, weil er nicht atmungsaktiv genug ist und die Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Dann wächst Schimmel, die Dämmung verliert ihre Wirkung, und die Wände werden kalt. Viele Hausbesitzer merken erst etwas, wenn die Farbe abblättert oder die Fassade aufbläht – dann ist der Schaden oft schon tief. Ein weiterer häufiger Fehler: Die Dämmung wird direkt auf eine feuchte oder nicht ausreichend vorbereitete Wand geklebt. Das ist wie ein Teppich auf nassen Boden legen – er bleibt nicht lange liegen.

Es gibt auch Probleme mit den Materialien selbst. Billige Dämmplatten aus EPS schrumpfen mit der Zeit, besonders wenn sie zu dünn sind. Und wenn die Armierungsgewebestärke nicht den Vorgaben entspricht, reißt der Putz nach wenigen Jahren. Wer hier spart, zahlt später doppelt. Die Lösung? Nur mit einem Handwerker arbeiten, der WDVS-Systeme wirklich versteht – nicht nur montiert, sondern prüft, ob die Wand trocken ist, ob die Anschlüsse dicht sind und ob die Materialien zusammenpassen. Ein gut verarbeitetes WDVS hält 30 Jahre oder länger. Ein schlechtes? Spätestens nach 10 Jahren ist es kaputt.

Was Sie in den folgenden Artikeln finden, sind klare, praktische Beispiele aus der Realität: Wie man WDVS-Schäden erkennt, bevor es zu spät ist, welche Fehler bei der Montage fast immer passieren, und warum manche Dämmstoffe in bestimmten Gebäuden einfach nicht funktionieren. Keine Theorie. Nur das, was wirklich zählt.

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22 November 2025