Putzschäden: Ursachen, Erkennung und was Sie wirklich tun müssen

Wenn der Putz, eine Schicht aus Zement, Kalk oder Gips, die Wände und Decken glatt und geschützt macht. Auch bekannt als Wandverkleidung, ist er der erste Schutz Ihres Hauses vor Feuchtigkeit, Kälte und mechanischem Stress. abblättert, platzt oder Risse bekommt, ist das kein bloßer Schönheitsfehler. Es ist ein Alarmzeichen. Viele denken, sie müssten nur neu streichen – doch oft liegt das Problem tiefer: in der Feuchtigkeit, in der Dämmung, im Fundament. Putzschäden sind das sichtbare Ende eines unsichtbaren Prozesses. Und wenn Sie ihn nicht richtig behandeln, wird er immer wieder kommen.

Die häufigste Ursache? Feuchtigkeit, eine unsichtbare Kraft, die sich durch Mauern, Bodenplatten oder undichte Fenster ansammelt und den Putz von innen aufbläht. Das kann von undichten Rohren kommen, von schlecht gedämmten Außenwänden, von Kondenswasser in der Küche oder vom falschen Lüften. Auch Schimmel, ein pilzartiger Organismus, der in feuchten, warmen Umgebungen wächst und oft als schwarze Flecken auf Putz sichtbar wird. ist kein Zufall – er wächst dort, wo Putz schon schwach ist. Und dann gibt es noch das Wandrennen, ein horizontales Rissmuster, das entsteht, wenn das Mauerwerk sich unter Last bewegt oder der Putz nicht richtig haftet. Das ist kein Schönheitsproblem – das ist ein statisches Problem. Wer das übergeht, riskiert teure Schäden an der Bausubstanz.

Was tun? Erstens: Nicht einfach abkratzen und neu streichen. Zweitens: Suchen Sie die Ursache. Ist es ein undichtes Fenster? Ein kaputter Regenfallrohr? Eine feuchte Kellerwand? Drittens: Lassen Sie die Feuchtigkeit trocknen – mit Lüften, mit Entfeuchtern, manchmal sogar mit Wärmedämmung. Erst dann kommt der neue Putz. Und der muss passen: ein diffusionsoffener Putz bei alten Mauern, ein silikatischer Putz bei stark belasteten Außenwänden. Es gibt keine Einheitslösung. Aber es gibt klare Regeln – und die finden Sie in den folgenden Beiträgen. Hier wird nicht über Theorie gesprochen, sondern über echte Fälle: von Rissen in der Wohnzimmerwand bis zu Schimmel in der Badewanne. Was wirklich hilft. Was teuer wird. Und was Sie selbst prüfen können, bevor Sie den Handwerker rufen.

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22 November 2025