Dachinspektion: So erkennen Sie Schäden früh und sparen Geld

Bei einer Dachinspektion, die systematische Prüfung des Daches auf Schäden, Leckagen und Materialverschleiß. Auch bekannt als Dachkontrolle, ist sie kein Luxus, sondern die billigste Form der Schadensverhütung. Viele Hausbesitzer warten, bis es regnet und die Decke tropft – doch dann ist es oft zu spät. Ein kleiner Riss im Dachziegel, ein lockerer Dachbalken oder eine undichte Dachdichtung können innerhalb von Monaten zu massiven Feuchteschäden, Schimmel oder sogar Strukturproblemen führen.

Ein Dachdichtung, die schützende Schicht, die das Dach vor Wasser eindringen lässt. Auch bekannt als Dachbeschichtung, ist eine der häufigsten Schwachstellen in deutschen Dächern. Ob Bitumen, EPDM oder Flüssigkunststoff – jede Dichtung altert. Sie wird spröde, reißt oder löst sich an den Übergängen zu Schornsteinen oder Dachfenstern. Bei einer Dachinspektion prüfen Profis genau diese Übergänge. Auch Dachdeckung, die äußere Schicht aus Ziegeln, Schindeln oder Metall, die das Dach vor Wetter schützt. Auch bekannt als Dachbelag, ist ein entscheidender Faktor. Einzelne gebrochene Ziegel oder abgelöste Metallplatten sind oft das erste Anzeichen für größere Probleme. Wer sie ignoriert, riskiert nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Kältebrücken, die die Energiekosten in die Höhe treiben.

Die besten Dachinspektionen passieren zweimal im Jahr: im Frühjahr nach dem Winter und im Herbst vor dem ersten Frost. Sie brauchen keine Spezialausrüstung – ein gutes Fernglas, eine Leiter und ein paar Minuten Zeit reichen. Achten Sie auf verfärbte Dachziegel, Moose oder Algen, die Feuchtigkeit halten. Prüfen Sie die Dachrinnen auf Verstopfungen – ein verstopfter Abfluss führt zu Rückstau und Dachschäden. Und schauen Sie sich die Dachbalken von innen an: Sind sie feucht, weich oder haben sie dunkle Flecken? Dann ist es Zeit für einen Handwerker.

Dachinspektionen sind nicht nur für alte Häuser wichtig. Selbst neu gebaute Dächer können durch falsche Montage oder minderwertige Materialien Schäden aufweisen. Die meisten Versicherungen verlangen eine regelmäßige Dachkontrolle – sonst zahlen sie bei Schäden nicht. Und wer seine Dachinspektion selbst macht, spart Hunderte Euro an Gutachterkosten. Die meisten Schäden sind klein, wenn man sie früh sieht. Später werden sie teuer. Und oft unversichert.

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6 Dezember 2025